24 Stunden Übung der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Abenberg

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Am 21.08.15 traf sich die Jugendfeuerwehr aus Abenberg mit 8 Jugendlichen, unseren Betreuern und einem besonderen Gast, unserem Diakon Alexander Michl im Gerätehaus.  Zunächst besprachen wir in Kleingruppen  Erste-Hilfe Maßnahmen. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde uns erklärt und demonstriert, wie gefährlich brennendes Fett sein kann, wenn man es mit Wasser löscht.

Um ca. 22.00 Uhr war der erste Einsatz in einem Wald bei Kleinabenberg, wir rückten mit dem Tanklöschfahrzeug, Tanklöschfahrzeug und Gerätewagen Logistik aus. Es gab einen Schwerverletzten, der sich einen Stock durch die Brust gestoßen hatte. Außerdem kam uns ein geschockter Mann entgegen. Zwei Jugendliche kümmerten sich um die geschockte Person, indem sie versuchten die Person zu beruhigen. Zwei weitere versorgten den verletzten Mann mit einem Druckverband. Der Rest der Jugendfeuerwehr brachte Material zum Unfallort, da man nicht mit den Fahrzeugen bis zu dem Verletzten kam. Wir hatten die Personen schnell versorgt und übergaben sie an den Rettungsdienst.

Um 23:30 Uhr wurden wir zum letzten Einsatz für diesen Tag gerufen. Die Polizei hat eine Ölspur an der weißen Säule gemeldet. Mit vereinten Kräften hatten wir die Ölspur schnell beseitigt. Spät in der Nacht gingen wir schlafen. Am nächsten Morgen, als wir gestärkt waren, wurden wir im Bereich Technik und Gerätekunde geschult. Im Anschluß bekamen wir eine erneute Unterweisung über brennendes Material.

Als wir in einer gemütlichen Runde saßen, wurden wir wiederum alamiert. Nahe dem Sägewerk in Abenberg brannte eine Garage, wir rückten mit dem Tanklöschfahrzeug und Mehrzweckfahrzeug aus. Während sich vier Jugendfeuerwehrler um die Wasserversorgung am Brandort kümmerten, gingen zwei Floriansjünger mit Atemschutzausrüstung in die Garage und brachten zuerst die verletzte Person in Sicherheit, danach löschten sie den Brand. Eine weitere Person stand unter Schock. Wir kümmerten uns um die Personen und übergaben sie dem Rettungsdienst. Danach gab es unser wohlverdientes Mittagessen, wir wurden mit Gegrilltem verköstigt.

Um 14:00 Uhr wurden wir zu unserem vierten und letzten Einsatz alamiert, ausnahmsweise durften wir mit dem großen Hilfeleistungslöschfahrzeug ausrücken. Am SV Sportgelände in Abenberg war eine Person unter einer Baggerschaufel geraten und eingeklemmt. Während sich zwei Jugendliche um die geschockte Frau kümmerten, bemühten sich weitere vier um die Befreiung der eingeklemmten Person. Zwei weitere angehende Feuerwehrler versorgten die verletzte Person, indem wir sie auf eine K-Schutztrage legten und den Sanitätern übergaben. Nach allen vier Einsätzen trafen wir uns im Gerätehaus zu einem kleinen Feedback. Nach der Verabschiedung räumten wir auf und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Nach fast 24 Stunden ging ein schöner und lehrreicher Tag zu Ende. Ein  besonderer Dank gilt unseren Betreuern, allen Helfern, sowie der St. Antonius Apotheke aus Rednitzhembach die uns eine große Sachspende in Form von Medizinischen Übungsmaterialien spendeten.

Mathias und Lukas

 

   

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