Übung Zug 2, Thema Heben und Drücken

 

Eigentlich hatten wir geplant, an diesem Termin eine Übung mit der Drehleiter durchzuführen, diese musste aber unter Anderem wegen starken Windböen entfallen.

Als Ersatzthema haben wir uns mit dem Heben und drücken beschäftigt. Seit das Gelände des Schleuderbetonwerks - für dieses THL Thema war das ein El Dorado -  in Abenberg nicht mehr existiert haben wir mit dem Sandgrubengelände der Firma Köppel einen adäquaten Ersatz gefunden.

Auch hier gibt es jede Menge Teile zum anheben, die aufgrund ihrer Form schwierig zum anschlagen sind.

Diesmal ging es um ein Betonrohr, Masse ca. 3 - 4t. (rechts im Hintergrund)

Da im GW Logistik zwar ein Rettungssatz verlastet ist, aber keine Hebekissen, wollten wir testen, ob diesem runden Körper mit zwei hydraulischen Winden (Büffel) beizukommen ist.

Nachdem die Gerätschaften im Bereitstellungsraum abgelegt waren wurde zunächst das Rohr gegen wegrollen gesichert. Anschließend wurden abstehende Armierungsteile mit dem Bolzenschneider entfernt. Hier hat auch mal der Kommandant - auf dieser Übung als Mannschaft eingeschlichen - Hand angelegt    .

                                                             

Die Winden haben wir dann mit Hilfe von Keilen in die richtige Position gebracht und gleichzeitig angehoben. Dabei wurde das Rohr von beiden Seiten mit Rüstholz gegen abrutschen gesichert.

Es zeigte sich, dass diese Methode durchaus sicher und einfach zu handhaben ist. Bereits nach kurzer Zeit konnte das Rohr ca. 30 cm hochgehoben werden.

Nach dem Rückbau wurde das Objekt dann noch mit einem Rettungszylinder weggedrückt,

dann ging es schnell daran, die Gerätschaften wieder auf die Fahrzeuge zu verlasten.

Schlussendlich hat uns dann doch noch der Regen erwischt!

Michael May

 

 

   

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