Tag der offenen Tür 2018

 ABENBERG - Am Fronleichnamstag lud die freiwillige Feuerwehr Stadt Abenberg traditionell die Bevölkerung wieder zum Tag der offenen Tür ein. In den Tagen davor hatten die Mitglieder das Feuerwehrhaus, die Fahrzeuge und ihre Ausrüstung auf Hochglanz poliert, um den Besuchern alles im besten Licht präsentieren zu können. Laut Wetterpropheten sollte es heuer ein schöner Tag werden, was eintraf. 
So konnte die Feuerwehr ihre zahlreichen Gäste zum Mittagessen mit Schweinebraten, Kloß und Salat verwöhnen. Eine ganztägige Grillstation, ein gut sortierter Eisstand und natürlich der Getränkeausschank rundeten diesen Tag kulinarisch ab. Pünktlich zu Kaffee und Kuchen spielte die Blasmusik DJK Abenberg zur Unterhaltung der Gäste auf und umrahmte den Nachmittag musikalisch.

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In einer Musikpause hieß die 1. Vorsitzende Bettina Weigand die Gäste und Ehrengäste, wie den 1., 2. Und 3. Bürgermeister, Stadträte und Kreisbrandinspektoren, herzlich willkommen.

In seinen Grußworten dankte der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein der Wehr für ihre Einsatzbereitschaft an 365 Tagen und rund um die Uhr. Er und seine Kollegen, die anwesenden 2. Und 3. Bürgermeister, wissen, dass die Investitionen in die Feuerwehr gut angelegt und im Einsatz bestens zum Wohl unserer Bürger genutzt werden. Daher wird 2019 ein langgedientes Großfahrzeug durch ein Neues ersetzt.

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Am 10 Meter hohen Kletterturm der Sektion Abenberg des Deutschen Alpenvereins demonstrierten 4 Feuerwehrmänner in voller Ausrüstung und mit Atemschutz, im Alter zwischen Anfang 20 bis knapp 50 Jahren, ihre Fähigkeiten und Fitness beim Erklettern des Turmes.

 

Natürlich fand dieser Turm nicht nur bei Jung und Alt großes Interesse, auch der 1. Bürgermeister und 1. Kommandant erkletterten gemeinsam den Turm bis oben.

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Thomas Martin
 

 

 

 

 

Ausbildungstag der Höhenabsturz Sicherungsgruppe zusammen mit den Drehleitermaschinisten

Bildergalerie zu diesem Thema

Die Höhenabsturz Sicherungsgruppe der freiwilligen Feuerwehr Stadt Abenberg ist eine kleine Gruppe speziell ausgebildeter Feuerwehrleute, die den Gerätesatz Absturzsicherung im Einsatz vornehmen. Für die Gruppe ist es wichtig, die verschiedenen Knoten und Stiche, das Material und die erforderlichen Handgriffe oft zu üben, um im Ernstfall die gefährliche Tätigkeit sicher beherrschen zu können. Am Samstag, dem 12.September hat sich die Gruppe deshalb getroffen, um in einer groß angelegten Übung diese Kenntnisse zu festigen. Da sich der Aufgabenbereich der HöSi oft mit den Aufgaben der Drehleitermaschinisten überschneidet wurde diese gleich in die Übung eingebunden. Als Ausbildungsleiter konnte Klaus Kilian, hauptberuflich in der Werksfeuerwehr Flughafen Nürnberg tätig, gewonnen werden. Als Übungsobjekt wurde uns dankenswerterer Weise die Burg Abenberg zur Verfügung gestellt.

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Der Ausbildungstag gliederte sich in drei Teile:

1. Retten aus Höhen und Tiefen mit Schleifkorbtrage, Flaschenzug und Drehleiter

2. Gewöhnung an große Höhen und Vertrauensbildung in das Material

3. Retten in unwegsamen Gelände mit der Schleifkorbtrage und Selbstsicherung der Retter

 

 

 

 

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Als Szenario für den ersten Ausbildungsteil wurde eine bewusstlose Person unter der Burgmauer angenommen, die Rettung sollte wegen des Verdachts einer Wirbelsäulenverletzung nicht mit Trage über Treppen erfolgen. Dazu wurde die Schleifkorbtrage mit dem Flaschenzug an der Drehleiter angeschlagen. Als Redundanz diente der Gerätesatz Absturzsicherung. Ein Retter wurde zur Begleitung des Verletzen ebenfalls neben der Trage hängend eingebunden.

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Zum Erreichen des Verletzten wurde dann die Trage von der Drehleiter über die Burgmauer geschwenkt und mittels des Flaschenzugs zum Verletzten abgelassen. Nach Aufnahme des Patienten wurde dann die Schleifkorbtrage zunächst ein Stück mit dem Flaschenzug angehoben, den Rest des Weges erledigte dann die Drehleiter. Sowohl Verletzter als auch Retter hatten bald wieder festen Boden unter den Füßen.

 

Nach Abschluss diser Übung ging es an's Eingemachte: Zur Gewöhnung an große Höhen und dem Vertrauen in das Material - ein wichtiger Punkt für die Gruppe - haben wir uns den 32 m hohen Luginsland ausgesucht. Das ist der markante Aussichtsturm der Burg Abenberg. Als Ausstieg haben wir ein Fenster zum Burganger gewählt, da sich ein Ausstieg über die Zinnen durch das angebrachte Geländer sehr schwierig gestaltet hätte. Nach Einrichten der Anschlagpunke für Fixseil und Redundanz ging es raus! Der Ausstieg war für die Feuerwehrleute relativ einfach, da direkt unter dem Fenster das Relief angebracht ist, das ursprünglich einmal eine Uhr umrahmen sollte. Dieser Absatz eignete sich hervorragend zum Vorbereiten auf das Ablassen, die Teilnehmer konnten noch einmal durchatmen, bevor es abwärts ging.

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Unter sich ca. 29m Luft bis zum "Landeplatz" ging es dann an den langen Abstieg. Die Teilnehmer haben dabei einen Halbmastwurf verwendet, das ist ein spezieller Knoten, der in einen Karabiner eingelegt zur Sicherung und zum Ablassen dient, und konnten somit die Geschwindigkeit selbst bestimmt. Mit einem zweiten, redundanten Seil wurde der Kamerad von der Mannschaft im Turm zusätzlich gesichert. Am "Landeplatz" wurden sie dann von der Drehleiter aufgenommen, um den Abstieg über das unwegsame Gelände zu umgehen. Durch den Einsatz der Drehleiter war es möglich Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven zu machen, bitte besuchen sie dazu unsere Bildergalerie.

 

 

 

 

Nach einem sehr späten Mittagessen ging es dann nochmals auf die Burg, diesmal um das Retten eines Verletzen über schräge Ebenen in unwegsamen Gelände zu üben. Solche Aufgaben können z.B. nach Verkehrsunfällen auf uns zukommen, bei denen das Fahrzeug über einen Hang abgerutscht ist. Auch bei Unfällen mit Waldarbeitern könnte diese Technik zum Einsatz kommen.

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In unserem Fall galt es eine verletze Person, die im Dickicht ca. 5 m unterhalb eines befestigten Weges lag, sicher zu retten. Auch hier kam wieder die Schleifkorbtrage mit dem Flaschenzug zum Einsatz. Als Sicherung für die Retter diente diesmal aufgrund des nicht allzu steilen Geländes das Seil des Gerätesatzes Absturzsicherung ohne Redundanz, in dem sich die Retter nur mit einem Klemmknoten gesichert hatten, um ein Abrutschen beim Anstieg zu verhindern. Als Fixpunkt diente ein Baum. Als der Verletzte in die Trage verbracht war fixierte sich die Mannschaft mit Bandschlingen direkt an der Schleifkorbtrage und wurde zusammen mit dem Verletzen über den Flaschenzug auf den befestigten Weg hochgezogen. 

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Nach Rückkehr in das Gerätehaus wurden die Gerätschaften sichtgeprüft, gereinigt und verlastet und somit die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Die 15 Teilnehmer der Ausbildung leisteten an diesem Tag insgesamt  120 Stunden freiwilligen Einsatz zum Wohl der Bevölkerung. Die freiwillige Feuerwehr Stadt Abenberg, insbesonere die HöSi und die Drehleitermaschinisten möchten nochmal einen großen Dank an Klaus Kilian aussprechen, der diesen Ausbildungstag gestaltet hat und die Teilnehmer sicher durch den Tag führte. 

 

Michael May

Leitung Höhenabsturz Sicherungsgruppe

Dienst- / Jahreshauptversammlung 2015   FFW Stadt Abenberg e.V.

Kommandanten mit überragendem Ergebnis im Amt bestätigt – Vereinsführung verjüngt - Ehrung aktiver und passiver Jubilare – großes Lob für einwandfreie Jugendarbeit und hohen Ausbildungsstand – Status der Vorbereitungen zum 150-jährigen Jubiläum in zwei Jahren

Zur diesjährigen Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Abenberg konnten der 1. Vorsitzende Thomas Martin und der 1. Kommandant Jens Meyer außer den 63 anwesenden Vereinsmitgliedern auch den 1. Bürgermeister der Stadt Abenberg Werner Bäuerlein und Herbert Weber, sowie den Kreisbrandrat Werner Löchl und den Kreisbrandinspektor Richard Götz begrüßen.

In seinem Jahresbericht 2014 gab der 1. Vorsitzende einen Überblick über Vereinsveranstaltungen und –aktivitäten und dankte allen aktiven, passiven und fördernden Mitgliedern, sowie deren Frauen für die tatkräftige Unterstützung.

Der 1. Kommandant Jens Meyer stützte seinen Bericht vor allem auf Statistiken über Einsätze und Übungen.Insgesamt rückte die Freiwillige Feuerwehr 2014 zu 74 Einsätzen aus, davon 4 Brände, 45 THL-Einsätze, 7 Sicherheitswachen, 6 verkehrsregelnde Maßnahmen, 8 Meldungen von Brandmeldeanlagen und 4 sonstige Einsätze. Somit verbrachten die Feuerwehrmänner und -frauen 1228 Stunden nur in Einsätzen, zusätzlich zu den Montagsarbeitsdiensten, Übungen und Lehrgängen. Hier wies Jens Meyer erfreut auf den weiteren Anstieg der Übungsbeteiligung auf 58 % hin. Auch 2014 wurden wieder viele Lehrgänge und Fortbildungen durchgeführt und besucht, um den hohen Wissensstand zu garantieren.

Der Jugendwart konnte 2014 wieder drei Neuzugänge verbuchen, entließ aber gleichzeitig drei Jugendliche in den aktiven Dienst und konnte mit 13 Jugendlichen den Stand der Feuerwehranwärter auf hohem Niveau halten.

Die anschließende Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Bei der diesjährig fälligen Kommandantenwahl wurden der 1. Kommandant Jens Meyer und der 2. Kommandant Gerd Gruber von den 48 anwesenden, aktiven Wahlberechtigten mit 47 Ja-Stimmen und einer Enthaltung im Amt bestätigt.

Nachdem der bisherige Amtsinhaber Thomas Martin, nach 12-Jähriger Amtszeit aus beruflichen Gründen nichtmehr zur Verfügung stand, wurde die 2. Vorsitzende Bettina Weigand von den 63 anwesenden Vereinsmitgliedern mit 62 Ja-Stimmen und einer Enthaltung zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Sie dankte den Mitgliedern für das große Vertrauen und nahm die Wahl an. Durch diesen Wechsel wurde die Wahl zum 2. Vorsitzenden notwendig, zu dem Thomas Riepel mit 62 Ja-Stimmen und einer Enthaltung gewählt wurde. Auch er bedankte sich bei den Mitgliedern für das große Vertrauen und nahm die Wahl an.

In seinen Grußworten lobte der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein den unkomplizierten, sauberen und offenen Umgangston und Informationsfluß zwischen Stadtrat und Wehr bei Feuerwehr- und Sicherheitsthemen. Er dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Wehr und sicherte auch weiterhin, seitens des Stadtrates, ein offenes Ohr in allen Sicherheitsthemen zu. Für die geleisteten Einsätze, die Unterstützung bei Stadt und öffentlichen Veranstaltungen und der guten Zusammenarbeit dankte er den Feuerwehrmännern und –frauen und deren Führung.

Der Kreisbrandinspektor Richard Götz dankte der Wehr in seinen Grußworten für ihr permanentes Bemühen um personelle und technische Einsatzbereitschaft, mit hohem Ausbildungsstand und guter Ausrüstung und wünschte weiterhin viel Glück bei ihren Einsätzen.

Der Kreisbrandrat Werner Löchl lobte die umfangreichen Ausbildungsmaßnahmen für die Feuerwehrmannschaft um deren permanente und umfassende Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu gewährleisten. Um die guten Fähigkeiten und Kenntnisse im Einsatz auch entsprechend anwenden zu können, wies er auf die große Bedeutung der guten Ausrüstung und der Ersatzbeschaffung von veralteten Fahrzeugen hin.

Auch dieses Jahr wurden wieder besonders langjährige aktive und passive Mitglieder geehrt. In Abwesenheit des Landrats Herbert Eckstein ehrte der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein für Freistaat Bayern und Stadt Abenberg, gemeinsam mit dem Kreisbrandrat Werner Löchl, Kreisbrandinspektor Richard Götz und Kreisbrandmeister / 1. Kommandanten Jens Meyer, die Jubilare Thomas Martin für 40 Jahre, Josef Gasteiger, Marco Nißlein und Frank Wechsler für 25 Jahre aktiven Dienst.

Gemeinsam von Werner Bäuerlein, dem 1. Vorsitzenden Thomas Martin und der anwesenden Kreisfeuerwehrführung wurden die Jubilare Anton Bößl für 75 Jahre, Josef Maurer Kl-Abg und Hans Oberfrank für 60 Jahre und Josef Windisch für 55 Jahre Vereinstreue geehrt.

Mit der Darstellung der aktuellen Entwicklung der Vorbereitungen zum 150-jährigen Jubiläum der Wehr in 2 Jahren informierte die 2. Vorsitzende Bettina Weigand die Versammlung. Sie zeigte die laufenden Aktivitäten bei der Wirtewahl, dem Standort und der Infrastruktur auf.

Auch auf dieser Jahreshauptversammlung wurde wieder für die Lebenshilfe Schwabach gesammelt und der Betrag von 150 € gespendet.

 

Thomas Martin, Schriftführer

Bilder Michael May

 

Übung zur Brandschutzwoche 2015 der Feuerwehren aus Abenberg

Feuerwehren des gesamten Brandbezirkes der Stadt Abenberg im Einsatz – Übungsobjekt Waldbrand im Staatsforst – Sachlich und routiniertes Vorgehen der Einsatzkräfte ortsunterschiedlicher Wehren in ortsunbekanntem Gelände und bei Nacht

Auch dieses Jahr sind im Rahmen der Brandschutzwoche wieder die Freiwilligen Feuerwehren des gesamten Brandbezirkes, von Abenberg, Bechhofen, Beerbach, Dürrenmungenau, Ebersbach, Kapsdorf, Obersteinbach und Wassermungenau dem Sirenenalarm am Samstag Abend gefolgt. Über 90 Feuerwehrmänner und –frauen rückten zum Übungsobjekt, einem Waldbrand im Abenberger Staatsforst aus.

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An dieser Stelle Dank an das Amt für Bayrische Staatsforsten für die Erlaubnis der Nutzung des Abenberger Staatsforstes für diese Übung.

Die Einsatzkräfte rückten mit fortschreitender Dunkelheit in den  Wald vor und bildeten im ersten Schritt mit den Tank-Lösch-Fahrzeugen eine Feuerwiderstandslinie um ein weiteres Ausbreiten der Feuer zu verhindern. Für den realistischen Aspekt der Übung sorgten einige, kleine Feuerstellen in Metallwannen.

Im zweiten Schritt wurde gleichzeitig die Wasserversorgung der Feuerlinie aus dem nächstgelegenem Ziegelweiher zügig aufgebaut.

An dieser Stelle Dank an den Fischereiverein Gleishammer e. V. wegen der ermöglichten Wasserentnahme aus dem Ziegelweiher für diese Übung.

Anschließend wurden im dritten Schritt die Feuer beidseitig ( Feuerlinie und Verstärkung ) bekämpft,  eingekreist und gelöscht.FFA-BSW15-P9260326

 

Das Ganze wurde in Einsatzabschnitten abgearbeitet und von der Einsatzleitung organisiert und per Digitalfunk koordiniert ( siehe Bild ).

In der abschließenden Übungsbesprechung hob der 1. Kommandant Jens Meyer die sachlich und routinierte Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren, trotz unübersichtlichen Geländes und bei Nacht hervor. Der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein lobte, nach einer Begehung des Übungsgeländes, in seinem Grußwort ebenfalls die sachlich und routinierte Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren und dankte ihnen für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz. Ferner wies er auf die Ersatzplanung älterer Großfahrzeuge hin.

In seinem Grußwort dankte Kreisbrandinspektor Richard Götz ebenfalls den anwesenden Feuerwehren für ihren Einsatz und die gute und routinierte Zusammenarbeit.

 

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Bericht:  Jahreshauptversammlung 2016  der  FFW Stadt Abenberg e.V.

Ehrung Aktiver und Passiver Jubilare – Wechsel der Führung der Jugendfeuerwehr - großes Lob für einwandfreie und vorbildliche Jugendarbeit – Status der Vorbereitungen zum 150-jährigen Jubiläum nächstes Jahr

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Abenberg konnten die 1. Vorsitzende Bettina Weigand und der 1. Kommandant und Kreisbrandmeister Jens Meyer außer den 52 anwesenden Vereinsmitgliedern auch den 1. Bürgermeister der Stadt Abenberg Werner Bäuerlein, sowie den Kreisbrandinspektor Richard Götz begrüßen.

In ihrem Bericht über das Vereinsleben 2015 dankte die 1. Vorsitzende allen aktiven, passiven und fördernden Mitgliedern, sowie deren Frauen für die tatkräftige Unterstützung. Sie verwies auf den Faschingsball am 30.1.2016, den die Feuerwehr wieder gemeinsam mit der Kolpingfamilie Abenberg ausrichtet und hoffte auf reges Erscheinen. Der Tag der offenen Tür 2015 fand großen Zuspruch und die anderen Veranstaltungen waren rege besucht.

Der 1. Kommandant Jens Meyer stützte seinen Bericht vor allem auf Statistiken über Einsätze und Übungen. Insgesamt hatte die Freiwillige Feuerwehr 2015   64 Einsätze, davon 6 Brände, 39 THL-Einsätze, 6 Sicherheitswachen, 6 verkehrsregelnde Maßnahmen und 7 sonstige Einsätze. 1308 Stunden verbrachten die Feuerwehrmänner und -frauen somit in Einsätzen, zusätzlich zu den Stunden, die die Aktiven bei den Montagsarbeitsdiensten, Übungen und Lehrgängen verrichteten. Ferner wies Jens Meyer auf die Übungsbeteiligung von  53 % im abgelaufenen Jahr hin. Erfreut zeigte er sich darüber, dass kein Feuerwehrmitglied ernstlich verletzt wurde. Auch 2015 wurden wieder viele Lehrgänge und Fortbildungen durchgeführt und besucht, um einen hohen Wissensstand zu garantieren.

Der Jugendwart konnte 2015 fünf Neuzugänge verbuchen, damit zählt die Wehr derzeit 17 Jugendfeuerwehrleute, davon 1 weibliche und 16 männliche Anwärter. Insgesamt verbrachten die Jugendlichen 260 Stunden bei der Feuerwehr, aufgeteilt in 180 Stunden Feuerwehrtechnische Ausbildung, 20 Stunden allgemeine Jugendarbeit, 50 Stunden Vorbereitung von Übungen und 10 Stunden Freizeitaktivitäten. Im Rahmen der Hauptversammlung wurde auch der offizielle Wechsel in der Führung der Jugendfeuerwehr vollzogen. Als Nachfolger des 1. Jugendwartes Stefan Schlamp folgte Alexander Nowak und beim 2. Jugendwart übernahm Kerstin Hofmann-Wiedemann das Amt von Andreas Heiling.

Die anschließende Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

In seinen Grußworten lobte der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein das umfassende und vielseitige Wissens- und Fähigkeitenspektrum der Wehr zur Bewältigung der unterschiedlichsten Einsätze und Herausforderungen, dabei zeigen sich die umfangreichen Ausbildungsmaßnahmen. Mit Hinblick auf den Führungswechsel in der Jugendfeuerwehr dankte er den scheidenden Jugendwarten für deren vorbildliche Arbeit und wünschte den Nachfolgern viel Erfolg. Sein besonderer Dank galt dem 1. Kommandanten und Kreisbrandmeister Jens Meyer und der 1. Vorsitzende Bettina Weigand für den guten Kontakt, die unkomplizierte Zusammenarbeit und die Unterstützung der Stadt.

Der Kreisbrandinspektor Richard Götz dankte für die zahlreichen Einsätze und Aktivitäten. Er lobte die vorbildliche Jugendarbeit und wies auf die Frauenquote auch bei der Feuerwehr hin. Sein Dank galt auch der Unterstützung bei der Katastrophenübung und der Einführung des Digitalfunkes. Ferner dankte er der Stadt für die Ausgaben der letzten Jahre in die Ausrüstung.

Auch heuer wurden wieder besonders langjährige, aktive und passive Mitglieder geehrt. Im Namen des Landrats Herbert Eckstein und des Freistaates Bayern ehrte der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein gemeinsam mit dem 1. Kommandanten Jens Meyer  Andreas Arnold und Gerd Gruber für 25 Jahre aktiven Dienst. Sie erhielten eine Urkunde und ein Abzeichen des Freistaates, sowie eine Urkunde und Präsente, des Vereins und der Stadt Abenberg.

Gemeinsam von Werner Bäuerlein und der 1. Vorsitzenden Bettina Weigand wurden Fritz Weißland für 75 Jahre, Georg Hofmann, Franz Rock Sen., Edwin Wechsler und Hubert Weigand für 70 Jahre,  Willibald Bayer, Michael Friedrich und Alfred Höfling   für 60 Jahre und Josef Schneider für 55 Jahre Vereinstreue geehrt. Der Verein zeigte sich durch eine Urkunde und ein Präsent für die langjährige Mitgliedschaft erkenntlich.    

Mit der Darstellung der aktuellen Entwicklung der  Vorbereitungen zum 150-jährigen Jubiläum der Wehr nächstes Jahr informierte die 1 Vorsitzende Bettina Weigand die Versammlung. Der Vertag mit dem Festwirt ist unterschrieben, der Festplatz gefunden und die Festschrift in der Planung.

Auch auf dieser Jahreshauptversammlung wurde wieder für die Lebenshilfe Schwabach gesammelt und der Betrag von 110 € gespendet.

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Th.Martin

Schriftführer

   

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