Jahreshauptversammlung 2019 der FFW Stadt Abenberg e.V.

Großes Lob für erfolgreiche Jugendarbeit und hohen Ausbildungsstand – Kassiererin und Revisoren im Amt bestätigt – Ehrung aktiver und passiver Jubilare

Zur Jahreshauptversammlung 2019 der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Abenberg konnten die 1. Vorsitzende Bettina Weigand und der 1. Kommandant und Kreisbrandmeister Jens Meyer, außer den 65 anwesenden Vereinsmitgliedern auch den 1. Bürgermeister der Stadt Abenberg Werner Bäuerlein, den Kreisbrandinspektor Richard Götz, den Ehrenkreisbrandmeister Willibald Bayer und das Ehrenmitglied Hans Bayer Senior begrüßen. Mit einer Schweigeminute wurde der letztjährig verstorbenen Mitglieder, Franz Rock Senior und Hans Hönig gedacht.

In ihrem Bericht über das Vereinsleben 2018 begann die 1. Vorsitzende mit dem Faschingsball und verwies auf den bevorstehenden Ball am 9.2.2019 im SV-Sportheim, mit Auftritt der Feuerwehrtanztruppe. Bei den Vereins-Einladungen hob sie die Platzierungen der Feuerwehr-jugend bei der Kegelstadtmeisterschaft, mit dem 2. Platz bei Meistbeteiligungen, sowie die erfolgreichen Platzierungen beim Bürgerschießen und den 1. Platz bei den Meistbeteiligungen hervor. Ihre Ausführungen setzte sie mit dem Tag der offenen Tür fort, bei dem der erstmalig aufgestellte Kletterturm allseits großen Zuspruch fand, sogar beim 1. Bürgermeister und Kommandanten. Sie lobte das gute Abschneiden, 1. Und 4. Platz, der Jugend beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Eckersmühlen. Anschließend beschrieb sie den Kameradschafts-abend mit Karpfenessen, den Besuch beim THW in Roth, den Weihnachtsmarkt und beschloss das Vereinsjahr mit der Weihnachtsfeier wetterbedingt im Gerätehaus.
Nach den aktuellen Zahlen, gesamt 179 Mitglieder, davon 90 aktive Feuerwehrdienstleistende, inklusive 16 Anwärter, ferner 73 passive und 16 fördernde Mitgliedern, bedankte sie sich bei allen Feuerwehrkameradinnen, Feuerwehrkameraden und deren Partnern und der Vorstandschaft für die Unterstützung im ganzen Jahr.

In seinem Bericht zum Jahr 2018 zeigte der 1. Kommandant Jens Meyer die Entwicklung per Statistiken über Einsätze und Übungen auf. Insgesamt hatte die Freiwillige Feuerwehr 115 Einsätze, davon 7 Brände, 25 THL-Einsätze, 58 Unwetter-Einsätze, 5 Sicherheitswachen, 6 verkehrsregelnde Maßnahmen und 14 sonstige Einsätze. 1577 Stunden verbrachten die Feuerwehrmänner und -frauen somit in Einsätzen, zusätzlich zu den Stunden, die die Aktiven bei den Montagsarbeits-Diensten, Übungen und Lehrgängen verrichteten. Nach dem erfreulichen Anstieg der Übungsbeteiligung auf 55 % in 2017, musste Jens Meyer für 2018 leider ein Absinken auf 51 % feststellen. Ferner gab es bedauerlicherweise 3 verletzte Feuerwehrkameraden bei Einsätzen. Auch 2018 wurden wieder viele Lehrgänge und Fortbildungen durchgeführt, wie Fahrsicherheitstrainings, Führerschein CE und Modulare Truppmannausbildung, um den hohen Wissensstand zu garantieren. Mit Informationen zu den neuen GW-Einbauten, zur Entwicklung bei der Brandschutzerziehung, der Unterstützung der Gerätewarte und der aktuellen Entwicklung bei der HLF-Beschaffung fuhr er, den Teams dankend fort und schloss seinen Bericht mit dem Dank für den Einsatz, die Bereitschaft und die Unterstützung im vergangenem Jahr, sowie den Wünschen für ein unfallfreies neues Jahr.

Der 1. Jugendwart Alexander Nowak konnte 2018, mit Sabrina Bayerlein, Markus Arnold und Johannes Dewald 3 Wechsel zum Aktiven-Status und einen Austritt verbuchen. Mit Leonie Burkhardt und Tim Band erfolgten 2 Neuzugänge. Damit zählte die Wehr derzeit 16 Jugendfeuerwehrleute, 6 weibliche und 10 männliche Anwärter. Im zweiwöchigen Übungsturnus der Jugendwehr standen der Löschaufbau, Knoten und Stiche, Leitern, Erste Hilfe und weitere Themen im Mittelpunkt. Mit dem 1. und 4. Platz beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Eckersmühlen stellte die Jugend ihren Übungsfleiß unter Beweis. Bei der 24 Std-Übung im Herbst wurden anspruchsvolle Themen, wie Personenrettung aus der Tiefe, Selbstverteidigung, Vermisstensuche und Brand mit verletzten Personen, in Übungen abgearbeitet. Zum Jahresende wurde der Wissenstest von 14 Jugendlichen erfolgreich abgelegt und die Übergabe der Abzeichen erfolgte im Rahmen der Hauptversammlung. Damit wurden pro Anwärter 2018 insgesamt 166 Stunden geleistet. Abschließend dankte Alexander Nowak dem Verein und allen Helfern für deren Unterstützung. Als Anerkennung für die guten Platzierungen verteilte die 1. Vorsitzende Bettina Weigand noch neue Feuerwehr T-Shirts, seitens des Vereines.

Die anschließende Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

In seinem Grußwort überbrachte der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein den Dank und die Anerkennung der Stadt und der Bürger für die geleisteten Einsätze. Er dankte dem 1. Jugendwart und der 2. Jugendwartin für die großartige Arbeit und zeigte sich stolz und glücklich über den 1. Und 4. Platz beim Kreisjugendfeuerwehrtag. Mit der Abenberger Partnerstadt Novalia in Kroatien verwies er auf das Angebot zum Jugendaustausch, es müsste zwecks Organisation, Plannung und Terminabstimmung nur Kontakt aufgenommen werden. Der Informationsaustausch unter der Jugend, speziell auch auf dem Kreisjugendfeuerwehrtag ist sehr wichtig. Er dankte der Wehr für die Unterstützung der Stadt bei Festen, den Bürgern in Notlagen und anderen Vereinen. Und bei den Bürgern kommen die Präsentationen vom Tag der offenenen Tür und die Brandschutzunterweisungen immer gut an. Von der Polizeidirektion überbrachte er den besonderen Dank für die professionelle Organisation, Suche und den Ablauf bei der Personensuche. Bei der Beschaffung des neuen HLF-Fahrzeuge für Abenberg erfolgt die Bestellung 2019. Und mit dem Dank an alle Aktiven für zukünftige Einsätze schloss er.

Der Kreisbrandinspektor Richard Götz dankte den Jugendwarten für die erfolgreiche Arbeit und lobte die guten Plätze beim Kreisjugendfeuerwehrtag. Er dankte der Wehr für die vielen Einsätze, die routinierte Personensuche und die Spende an die Lebenshilfe Schwabach. Mit dem Dank an die Stadt für die Beschaffung der Fahrzeuge und Ausrüstung und viel Glück und Erfolg wünschend endete sein Grußwort.

In der Neuwahl der Kassiererin wurde die bisherige Amtsinhaberin Lisa Ehard erneut vorgeschlagen. Sie wurde bei offener Wahl, fast einstimmig, bei einer Gegenstimme wiedergewählt.

Bei den Neuwahlen der beiden Revisoren wurden die bisherigen Amtsinhaber Alexander Köppel und Michael Paul erneut vorgeschlagen. Sie wurden bei offener Wahl, einstimmig wiedergewählt.

Auch heuer wurde wieder die Ehrung besonders langjähriger aktiver und passiver Mitglieder vorgenommen. Im Namen der Landrats Herbert Eckstein ehrte der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein gemeinsam mit dem 1. Kommandanten Jens Meyer, Herbert Billmeyer und Heiko Winter für 25 Jahre aktiven Dienst. Sie erhielten eine Urkunde und ein Abzeichen des Freistaates, sowie eine Urkunde und Präsente, des Vereins und der Stadt Abenberg.

Gemeinsam von Werner Bäuerlein und der 1. Vorsitzenden Bettina Weigand wurden Hans Bayer Sen. für 65 Jahre und Adolf Schmidt für 50 Jahre Vereinstreue geehrt. Der Verein zeigte sich durch eine Urkunde und ein Präsent für die langjährige Mitgliedschaft erkenntlich.

Generalversammlu 035 Generalversammlu 044

Wie jedes Jahr wurde auch auf dieser Jahreshauptversammlung wieder für die Lebenshilfe Schwabach gesammelt und der Betrag von 175 € gespendet.

FFA HV 2019

Übung zur Brandschutzwoche 2018 der Feuerwehren aus Abenberg

Feuerwehren des gesamten Brandbezirkes der Stadt Abenberg im Einsatz – Übungsobjekt Grund- / Mittelschule in Wassermungenau – Sachlich und routiniertes Vorgehen der Einsatzkräfte bei unterschiedlichen Herausforderungen in der Dämmerung und bei Nacht

Brandschwo4

Auch dieses Jahr sind im Rahmen der Brandschutzwoche wieder die Freiwilligen Feuerwehren des gesamten Brandbezirkes, von Abenberg, Bechhofen, Beerbach, Dürrenmungenau, Ebersbach, Kapsdorf, Obersteinbach und Wassermungenau dem Sirenenalarm am Freitag Abend gefolgt. Über 105 Feuerwehrmänner und –frauen rückten zum Übungsobjekt, der Grund- / Mittelschule in Wassermungenau aus.
Ein ersten Lagebericht: Verrauchtes Schul-Gebäude mit vermissten Personen.


Der erste Angriff erfolgte im verrauchten Kellerbereich über ein Fenster, mit 2 Trupps unter schwerem Atemschutz. Dabei wurde eine Person leblos im Keller gefunden und gerettet.
Parallel dazu erfolgte ein Einsatz per Steckleiter im Nordflügel.
Zeitgleich sicherten die FFW Ebersbach, Kapsdorf und Dürrenmungenau die Schule per langer Schlauchleitung über die Denkmalstraße.


Zwischenzeitlich rettete FFW Wassermungenau eine Person im Obergeschoß über eine Leiter.
Aus dem Heizraum im Keller wurde eine Person über einen Lichtschacht befreit und den Sanitätern übergeben.
Anschließend sicherte der Angriffstrupp von FFW Obersteinbach die Südseite der Schule mit einem Löschgruppenaufbau über das Schulsportplatz.
Bei der Suchaktion im verrauchten Gebäude kollabierte simuliert ein Atemschutzträger, der von seinen Kameraden gerettet und dem BRK-Sanitätern übergeben wurde.

Brandschwo5
Nach den verstärkten Angriffen aller FFW-Kräfte kamen die Meldungen – Gebäude komplett durchsucht, keine Vermissten mehr und Feuer aus !!
Die zentrale Einsatzkoordination erfolgte über die Einsatzleitung.


Während der ganzen Übung regelte die FFW Ebersbach und Abenberg den Verkehr auf der B466.
In der abschließenden Übungsbesprechung hob der 1. Kommandant und Kreisbrandmeister Jens Meyer die sachliche und routinierte Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren hervor. Der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein dankte allen Beteiligten im Namen aller Bürger für ihren Einsatz.

Ausbildungstag der Höhenabsturz Sicherungsgruppe zusammen mit den Drehleitermaschinisten

Bildergalerie zu diesem Thema

Die Höhenabsturz Sicherungsgruppe der freiwilligen Feuerwehr Stadt Abenberg ist eine kleine Gruppe speziell ausgebildeter Feuerwehrleute, die den Gerätesatz Absturzsicherung im Einsatz vornehmen. Für die Gruppe ist es wichtig, die verschiedenen Knoten und Stiche, das Material und die erforderlichen Handgriffe oft zu üben, um im Ernstfall die gefährliche Tätigkeit sicher beherrschen zu können. Am Samstag, dem 12.September hat sich die Gruppe deshalb getroffen, um in einer groß angelegten Übung diese Kenntnisse zu festigen. Da sich der Aufgabenbereich der HöSi oft mit den Aufgaben der Drehleitermaschinisten überschneidet wurde diese gleich in die Übung eingebunden. Als Ausbildungsleiter konnte Klaus Kilian, hauptberuflich in der Werksfeuerwehr Flughafen Nürnberg tätig, gewonnen werden. Als Übungsobjekt wurde uns dankenswerterer Weise die Burg Abenberg zur Verfügung gestellt.

Hoesi burg 007

 

 

 

 

 

Der Ausbildungstag gliederte sich in drei Teile:

1. Retten aus Höhen und Tiefen mit Schleifkorbtrage, Flaschenzug und Drehleiter

2. Gewöhnung an große Höhen und Vertrauensbildung in das Material

3. Retten in unwegsamen Gelände mit der Schleifkorbtrage und Selbstsicherung der Retter

 

 

 

 

Hoesi burg 002

Als Szenario für den ersten Ausbildungsteil wurde eine bewusstlose Person unter der Burgmauer angenommen, die Rettung sollte wegen des Verdachts einer Wirbelsäulenverletzung nicht mit Trage über Treppen erfolgen. Dazu wurde die Schleifkorbtrage mit dem Flaschenzug an der Drehleiter angeschlagen. Als Redundanz diente der Gerätesatz Absturzsicherung. Ein Retter wurde zur Begleitung des Verletzen ebenfalls neben der Trage hängend eingebunden.

Hoesi burg 021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Erreichen des Verletzten wurde dann die Trage von der Drehleiter über die Burgmauer geschwenkt und mittels des Flaschenzugs zum Verletzten abgelassen. Nach Aufnahme des Patienten wurde dann die Schleifkorbtrage zunächst ein Stück mit dem Flaschenzug angehoben, den Rest des Weges erledigte dann die Drehleiter. Sowohl Verletzter als auch Retter hatten bald wieder festen Boden unter den Füßen.

 

Nach Abschluss diser Übung ging es an's Eingemachte: Zur Gewöhnung an große Höhen und dem Vertrauen in das Material - ein wichtiger Punkt für die Gruppe - haben wir uns den 32 m hohen Luginsland ausgesucht. Das ist der markante Aussichtsturm der Burg Abenberg. Als Ausstieg haben wir ein Fenster zum Burganger gewählt, da sich ein Ausstieg über die Zinnen durch das angebrachte Geländer sehr schwierig gestaltet hätte. Nach Einrichten der Anschlagpunke für Fixseil und Redundanz ging es raus! Der Ausstieg war für die Feuerwehrleute relativ einfach, da direkt unter dem Fenster das Relief angebracht ist, das ursprünglich einmal eine Uhr umrahmen sollte. Dieser Absatz eignete sich hervorragend zum Vorbereiten auf das Ablassen, die Teilnehmer konnten noch einmal durchatmen, bevor es abwärts ging.

Hoesi burg 170

Hoesi burg 172

Unter sich ca. 29m Luft bis zum "Landeplatz" ging es dann an den langen Abstieg. Die Teilnehmer haben dabei einen Halbmastwurf verwendet, das ist ein spezieller Knoten, der in einen Karabiner eingelegt zur Sicherung und zum Ablassen dient, und konnten somit die Geschwindigkeit selbst bestimmt. Mit einem zweiten, redundanten Seil wurde der Kamerad von der Mannschaft im Turm zusätzlich gesichert. Am "Landeplatz" wurden sie dann von der Drehleiter aufgenommen, um den Abstieg über das unwegsame Gelände zu umgehen. Durch den Einsatz der Drehleiter war es möglich Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven zu machen, bitte besuchen sie dazu unsere Bildergalerie.

 

 

 

 

Nach einem sehr späten Mittagessen ging es dann nochmals auf die Burg, diesmal um das Retten eines Verletzen über schräge Ebenen in unwegsamen Gelände zu üben. Solche Aufgaben können z.B. nach Verkehrsunfällen auf uns zukommen, bei denen das Fahrzeug über einen Hang abgerutscht ist. Auch bei Unfällen mit Waldarbeitern könnte diese Technik zum Einsatz kommen.

Hoesi burg 178

In unserem Fall galt es eine verletze Person, die im Dickicht ca. 5 m unterhalb eines befestigten Weges lag, sicher zu retten. Auch hier kam wieder die Schleifkorbtrage mit dem Flaschenzug zum Einsatz. Als Sicherung für die Retter diente diesmal aufgrund des nicht allzu steilen Geländes das Seil des Gerätesatzes Absturzsicherung ohne Redundanz, in dem sich die Retter nur mit einem Klemmknoten gesichert hatten, um ein Abrutschen beim Anstieg zu verhindern. Als Fixpunkt diente ein Baum. Als der Verletzte in die Trage verbracht war fixierte sich die Mannschaft mit Bandschlingen direkt an der Schleifkorbtrage und wurde zusammen mit dem Verletzen über den Flaschenzug auf den befestigten Weg hochgezogen. 

Hoesi burg 193

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Rückkehr in das Gerätehaus wurden die Gerätschaften sichtgeprüft, gereinigt und verlastet und somit die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Die 15 Teilnehmer der Ausbildung leisteten an diesem Tag insgesamt  120 Stunden freiwilligen Einsatz zum Wohl der Bevölkerung. Die freiwillige Feuerwehr Stadt Abenberg, insbesonere die HöSi und die Drehleitermaschinisten möchten nochmal einen großen Dank an Klaus Kilian aussprechen, der diesen Ausbildungstag gestaltet hat und die Teilnehmer sicher durch den Tag führte. 

 

Michael May

Leitung Höhenabsturz Sicherungsgruppe

Tag der offenen Tür 2018

 ABENBERG - Am Fronleichnamstag lud die freiwillige Feuerwehr Stadt Abenberg traditionell die Bevölkerung wieder zum Tag der offenen Tür ein. In den Tagen davor hatten die Mitglieder das Feuerwehrhaus, die Fahrzeuge und ihre Ausrüstung auf Hochglanz poliert, um den Besuchern alles im besten Licht präsentieren zu können. Laut Wetterpropheten sollte es heuer ein schöner Tag werden, was eintraf. 
So konnte die Feuerwehr ihre zahlreichen Gäste zum Mittagessen mit Schweinebraten, Kloß und Salat verwöhnen. Eine ganztägige Grillstation, ein gut sortierter Eisstand und natürlich der Getränkeausschank rundeten diesen Tag kulinarisch ab. Pünktlich zu Kaffee und Kuchen spielte die Blasmusik DJK Abenberg zur Unterhaltung der Gäste auf und umrahmte den Nachmittag musikalisch.

TdoT201807

 
 

 

 

In einer Musikpause hieß die 1. Vorsitzende Bettina Weigand die Gäste und Ehrengäste, wie den 1., 2. Und 3. Bürgermeister, Stadträte und Kreisbrandinspektoren, herzlich willkommen.

In seinen Grußworten dankte der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein der Wehr für ihre Einsatzbereitschaft an 365 Tagen und rund um die Uhr. Er und seine Kollegen, die anwesenden 2. Und 3. Bürgermeister, wissen, dass die Investitionen in die Feuerwehr gut angelegt und im Einsatz bestens zum Wohl unserer Bürger genutzt werden. Daher wird 2019 ein langgedientes Großfahrzeug durch ein Neues ersetzt.

 TdoT201804

TdoT201808

TdoT201809

 

 

Am 10 Meter hohen Kletterturm der Sektion Abenberg des Deutschen Alpenvereins demonstrierten 4 Feuerwehrmänner in voller Ausrüstung und mit Atemschutz, im Alter zwischen Anfang 20 bis knapp 50 Jahren, ihre Fähigkeiten und Fitness beim Erklettern des Turmes.

 

Natürlich fand dieser Turm nicht nur bei Jung und Alt großes Interesse, auch der 1. Bürgermeister und 1. Kommandant erkletterten gemeinsam den Turm bis oben.

TdoT201806

 

Thomas Martin
 

 

 

 

 

Übung zur Brandschutzwoche 2015 der Feuerwehren aus Abenberg

Feuerwehren des gesamten Brandbezirkes der Stadt Abenberg im Einsatz – Übungsobjekt Waldbrand im Staatsforst – Sachlich und routiniertes Vorgehen der Einsatzkräfte ortsunterschiedlicher Wehren in ortsunbekanntem Gelände und bei Nacht

Auch dieses Jahr sind im Rahmen der Brandschutzwoche wieder die Freiwilligen Feuerwehren des gesamten Brandbezirkes, von Abenberg, Bechhofen, Beerbach, Dürrenmungenau, Ebersbach, Kapsdorf, Obersteinbach und Wassermungenau dem Sirenenalarm am Samstag Abend gefolgt. Über 90 Feuerwehrmänner und –frauen rückten zum Übungsobjekt, einem Waldbrand im Abenberger Staatsforst aus.

FFA-BSW15-P9260316

FFA-BSW15-P9260322

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle Dank an das Amt für Bayrische Staatsforsten für die Erlaubnis der Nutzung des Abenberger Staatsforstes für diese Übung.

Die Einsatzkräfte rückten mit fortschreitender Dunkelheit in den  Wald vor und bildeten im ersten Schritt mit den Tank-Lösch-Fahrzeugen eine Feuerwiderstandslinie um ein weiteres Ausbreiten der Feuer zu verhindern. Für den realistischen Aspekt der Übung sorgten einige, kleine Feuerstellen in Metallwannen.

Im zweiten Schritt wurde gleichzeitig die Wasserversorgung der Feuerlinie aus dem nächstgelegenem Ziegelweiher zügig aufgebaut.

An dieser Stelle Dank an den Fischereiverein Gleishammer e. V. wegen der ermöglichten Wasserentnahme aus dem Ziegelweiher für diese Übung.

Anschließend wurden im dritten Schritt die Feuer beidseitig ( Feuerlinie und Verstärkung ) bekämpft,  eingekreist und gelöscht.FFA-BSW15-P9260326

 

Das Ganze wurde in Einsatzabschnitten abgearbeitet und von der Einsatzleitung organisiert und per Digitalfunk koordiniert ( siehe Bild ).

In der abschließenden Übungsbesprechung hob der 1. Kommandant Jens Meyer die sachlich und routinierte Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren, trotz unübersichtlichen Geländes und bei Nacht hervor. Der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein lobte, nach einer Begehung des Übungsgeländes, in seinem Grußwort ebenfalls die sachlich und routinierte Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren und dankte ihnen für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz. Ferner wies er auf die Ersatzplanung älterer Großfahrzeuge hin.

In seinem Grußwort dankte Kreisbrandinspektor Richard Götz ebenfalls den anwesenden Feuerwehren für ihren Einsatz und die gute und routinierte Zusammenarbeit.

 

   

Suche