Die Freiwillige Feuerwehr Abenberg besuchte zur Nachbesprechung

des Brandes  am 15.11.2019

die BRK Kindertagesstätte Burgennest

Foto: Zum Schluss gab es für beide Seiten noch Geschenke.

Am 24.01.2020 bekamen die Kinder der Kindertagestätte „Burgennest“ Besuch von der Freiwilligen Feuerwehr Abenberg. Die Brandschutzerzieherin Frau Hofmann (l.u.) und der Kommandant Herr Meyer (l.o.) reflektieren mit den 3-6 Jährigen an diesem Tag den Schwelbrand der am 15.11.2019 im Keller der Einrichtung entstand. Dazu erläuterten sie mit den Kindern wie ein Brand entsteht und wie bei einer Alarmierung der Feuerwehreinsatz abläuft. Vorbeugend hatten die Kinder die Möglichkeit ihren Geruchssinn im Keller zu schulen und wurden von den beiden Feuerwehrlern darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist allzeit bereit zu sein das Gebäude zu verlassen. Egal ob Zähne putzen, gerade das größte Haus in der Bauecke zu bauen oder wenn bei dem Bügelperlenbild noch eine Perle fehlt – wenn jemand etwas bemerkt oder die Erzieher kommen um die Kinder aus dem Gebäude zu holen, lassen wir alles stehen und liegen und verlassen die Einrichtung. Es war ein toller Tag den die Kinder sowie die Erzieher gerne vorbeugend wiederholen möchten. Ein herzliches Dankeschön an Frau Hofmann und Herr Meyer die diesen Nachmittag sehr fachlich, interessant und anregend gestaltet haben.

Übung zur Brandschutzwoche 2019 der Feuerwehren aus Abenberg

Feuerwehren des gesamten Brandbezirkes der Stadt Abenberg im Einsatz – Übungsobjekt Kloster Marienburg Abenberg – Alarmierungsmeldung: Brand im Kloster Marienburg, Personen in Gefahr - Sachlich und routiniertes Vorgehen der Einsatzkräfte

 

Auch dieses Jahr sind im Rahmen der Brandschutzwoche wieder die Freiwilligen Feuerwehren des gesamten Brandbezirkes von Abenberg, Bechhofen, Beerbach, Dürrenmungenau, Ebersbach-Kapsdorf, Obersteinbach und Wassermungenau dem Sirenenalarm am Freitag Abend gefolgt. Über 118 Feuerwehrmänner und –frauen, sowie die BRK Bereitschaft Abenberg, rückten, nach der Alarmierungsmeldung:“ Brand im Kloster Marienburg, Personen in Gefahr“, zum Übungsobjekt in Abenberg aus.

Die Einsatzkräfte sammelten sich in der vordefinierten Bereitschaftszone am Prälat-Sperber-Platz um weitere Vorrückeanweisungen entgegenzunehmen.

Priorität 1 jeden Einsatzes / Übung ist die Rettung von Menschenleben.

Damit erfolgte der erste Einsatz der Atemschutztruppe sofort nach Ankunft zur Suche und Rettung von gefährdeten Personen !

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten ( 3. Stock / Dachfenster / kein 2. Rettungsweg / keine 2. Rettungstreppe) erfolgte die Rettung einer gefährdeten Person ( Als Nonne eingekleidete Feuerwehrkameradin Melissa Schlaug ) durch das Dachfenster / übers Dach durch die Höhenabsturzsicherungsgruppe der FF Abenberg per Drehleiter.

Die Wasserversorgung für den Brandfall wurde durch die Ortswehren Beerbach und Dürrenmungenau mit 2 B-Leitungen über lange Strecke aus dem nahegelegenen Stollenweiher sichergestellt. Dabei wurden über 1 km Schlauchleitungen verlegt und weitere Förderpumpen eingesetzt. Die Brandbekämpfung erfolgte von innen und außen.

Dank an dieser Stelle auch an den Fischereiverein Schwabach e. V. für die ermöglichte Wasserentnahme aus dem Stollenweiher für diese Übung.

Das Ganze wurde in Einsatzabschnitten abgearbeitet und von der Einsatzleitung organisiert und per Digitalfunk koordiniert.

In der abschließenden Übungsbesprechung hob der 1. Kommandant und Kreisbrandmeister Jens Meyer die sachlich und routinierte Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren und die Personenrettung hervor. Er dankte Schwester Renate und Beate für die Überlassung des Klosters zur Übung und den Feuerwehrkamerdinnen und –kameraden und der Statistin für ihren Einsatz. Der 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein dankte und lobte in seinem Grußwort die stete Einsatzbereitschaft an 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr. Schwester Renate dankte abschließend den anwesenden Feuerwehren für die Übung und ihren Einsatz.

24-Stunden Übung 2018

 

Vom 27.  auf den 28. Oktober 2018 fand die 24-Stunden Übung der Jugendfeuerwehr Abenberg statt. Um 8:00 am Samstagmorgen trafen sich 14 Jugendliche und die Betreuer im Gerätehaus. Als erstes stand Gerätekunde auf dem Plan, wobei der Schwerpunkt auf dem HLF, TLF und dem GW lag.

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Danach war eine kurze Pause, die durch den ersten Einsatz des Tages unterbrochen wurde. Dieser fand an der Grund- und Mittelschule Abenberg statt, eine Person war in einen Schacht gestürzt und war nicht ansprechbar. Gemeinsam mit der Höhenabsturzsicherungsgruppe der Feuerwehr Abenberg planten wir die Rettung der Person und führten es wie folgt durch: Zwei Jugendliche seilten sich mit einer Schleifkorbtrage zur verletzten Person ab. Nachdem diese versorgt worden war, wurde die Person auf der Trage verlastet und gerettet. Anschließend wurde das Material wieder in den Fahrzeugen verstaut und die Fahrt zurück zum Gerätehaus wurde angetreten.

 

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Dort gab es eine verdiente Brotzeit für alle. Danach gab es dieses Jahr eine Besonderheit, die unser Feuerwehrkamerad Michael Paul ermöglichte: Es handelte sich um einen Selbstverteidigungskurs in der Schulturnhalle. Dort übten Jugendlichen einige Maßnahmen zur Selbstverteidigung ein, die sowohl im Alltag, als auch im Feuerwehrleben hilfreich sein können, wie zum Beispiel das Befreien aus einem ungewollten Griff oder das Abwehren eines Schlages. 

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Im Anschluss war eine kurze Pause im Feuerwehrhaus, gefolgt von einer kleinen Erste Hilfe Einheit, bei der die stabile Seitenlage und das Transportieren verletzter mit Tragen geübt wurde. Nach dieser Einheit wurde Pizza bestellt und gemeinsam gegessen. Die anschließende Pause wurde wiederum durch einen Einsatz unterbrochen. In Kleinabenberg war eine Person unter der Holzladung eines Rückewagens   eingeklemmt und der Fahrer des Traktors hatte einen Schock. Drei Jugendfeuerwehrler kümmerten sich um die geschockte Person. Der Rest der Jugendlichen hob den Baumstamm mit Hilfe eines Hebekissens an, um die bereits versorgte Person darunter zu retten, was den Einsatz beendete. 

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Danach, während des Zusammensitzens im Gerätehaus, wurde die Jugendfeuerwehr ein letztes Mal zu einem Brand in Nähe der Kläranlange alarmiert. Zwei Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung vor und die Wasserversorgung wurde durch das Bereitstellen eines Faltbehälters gesichert. Die Feuerwehrsanitäter kümmerten sich um drei Verletze. Nachdem das Feuer bekämpft worden war, versicherte sich der Angriffstrupp mit einer Wärmebildkamera, dass das Feuer wirklich aus war. Als die Schläuche im Schlauchturm aufgehängt waren, gingen alle nach einem anstrengenden Tag Schlafen. 

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Am nächsten Morgen gab es um 7:00 Uhr Frühstück und die Jugendlichen räumten gemeinsam den Schlafraum auf. Um 8:30 Uhr gingen dann alle nach Hause.

Ein herzlicher Dank gilt den Betreuern und den Fahrern, die sich die gesamten 24 Stunden um uns kümmerten. Außerdem bedanken wir uns sehr herzlich bei Michael Paul und seinem Team, die den Selbstverteidigungskurs leiteten.

 

Lukas Zwack und Markus Arnold

 

 

Kreisjugendfeuerwehrtag 2019

Am 13. und 14.07.2019 trafen sich 41 Jugendgruppen aus dem Landkreis Roth, worunter auch zwei Gruppen der Jugendfeuerwehr Abenberg mit insgesamt 21 Jugendlichen und fünf Betreuern waren, zum 38. Kreisjugendfeuerwehrtag in Hilpoltstein. Am Samstagmorgen um 8:00 Uhr begannen wir die Autos zu beladen und machten uns anschließend auf den Weg nach Hilpoltstein. Dort angekommen bauten wir unsere Zelte auf und kamen in der Hilpoltsteiner Stadthalle zur Begrüßung zusammen. Darauf wurden wir zur Stadtrallye entsandt.

Zusätzlich zu dem Fragebogen über die Stadt Hilpoltstein, den jede Jugendgruppe ausfüllen musste, waren noch vier Spiele zu meistern. Beim ersten Spiel mussten vier Jugendliche einen Fünften in einem Tragetuch durch einen Parkour transportieren. Das darauffolgende Spiel fand an der Burgruine von Hilpoltstein statt. Hier war es die Aufgabe in einer bestimmten Zeit möglichst viele Tischtennisbälle auf einem Löffel durch einen Parkour zu tragen. Daraufhin machten wir uns auf den Weg zum THW Ortsverband Hilpoltstein, wo das dritte Spiel zu bewältigen war. Dieses Spiel bestand daraus, mittels zwei Wagenhebern ein Holzbrett, auf dem zwei Becher Wasser standen, so hoch wie möglich anzuheben, wobei die Wasserbecher nicht herunterfallen durften. Im vierten und letzten Spiel mussten mit einem Schlauch maximal zehn Holzklötze „umgekegelt“ werden.

Nach einer kurzen Pause stellten wir uns zum Kirchenzug in die Stadtpfarrkirche Hilpoltstein auf. Der Gottesdienst bestand unter anderem aus einer kleinen Schauübung der Jugendfeuerwehr Hilpoltstein. Anschließend gab es Abendessen und die Ergebnisse des ersten Tages wurden bekannt gegeben. Die Jugendfeuerwehr Abenberg belegte den 14. und den 22. Platz. Nachdem wir noch gemütlich zusammengesessen waren, gingen wir daraufhin schlafen.

Am nächsten Morgen wurden wir um 6:00 Uhr durch den Weckruf geweckt. Nachdem wir zügig gefrühstückt hatten, machten wir uns bereit für das „Spiel ohne Grenzen“.

Beim ersten Spiel wurde vier Jugendfeuerwehrlern ein Bild eines Männchens aus verschiedenen Feuerwehrarmaturen gezeigt, welches sie nach einer kurzen Besprechung nachbauen mussten.

Das zweite Spiel bestand daraus, einen Golfball durch einen 20 Meter langen B-Schlauch zu befördern. Dafür hatten vier Jugendliche maximal fünf Minuten Zeit.

Im nächsten Spiel war es die Aufgabe, möglichst schnell eine bestimmte Menge Wasser in ein Ziel spritzen. Hierfür musste zuerst ein A-Schlauch mit einem Übergangsstück an einem Stützkrümmer zusammengekuppelt werden. Nachdem eine Kübelspritze zu einer markierten Stelle gebracht wurde und ein D-Schlauch angekuppelt wurde, hielten zwei Spieler den A-Schlauch mit dem angekuppelten Stützkrümmer in die Öffnung der Kübelspritze, während zwei weitere Personen in den Schlauch Wasser schütteten. Der fünfte Spieler pumpte an der Kübelspritze und der Letzte zielte mit dem Strahlrohr auf eine Löschwand.

Beim vierten Spiel mussten sich vier Jugendliche mit jeweils einem Leinenbeutel an einer Linie aufstellen und nacheinander auf ein Zielfeld am Boden, das Punktzahlen von eins bis neun enthielt, werfen.

Im letzten Spiel mussten zwei Trupps (jeweils zwei Personen) nacheinander verschiedene Feuerwehrgegenstände erkennen und benennen, indem sie sie mit ihren Händen erfühlten, da die Spieler eine Brille aufhatten, durch die sie nichts sehen konnten. Um das Spiel zu vereinfachen, wurde zu Beginn der Übung den Jugendfeuerwehrlern ein Blick in die Box mit den Gegenständen von zwei Sekunden gewährt.

Nachdem wir alle Übungen beendet hatten, bauten wir alles zusammen ab und gingen anschließend gemeinsam zum Essen. Im direkten Anschluss erfolgte die Siegerehrung, bei der auch unser 2. Bürgermeister Hans Zeiner anwesend war.

Die Jugendfeuerwehr Abenberg belegt mit der Gruppe 2 den 3. Platz und mit der Gruppe 1 den 2. Platz.

Daraufhin traten wir sehr erfreut über unser Ergebnis die Heimreise nach Abenberg zu unserer alljährlichen Aftershow-Party an. Dort empfing uns schon der aufgebaute Faltbehälter mit dem wir noch viel Spaß hatten. Anschließend feierten wir mit unserer 1. Vorständin Bettina Weigand, unserem 2. Vorstand Thomas Riepel, unserem Kommandanten Jens Meyer, unserem 1. Bürgermeister Werner Bäuerlein und unseren Eltern unsere sehr gute Platzierung. Wie jedes Jahr wurden wir wieder mit leckerem Essen verköstigt. Dieses Jahr gab es Döner. Dafür geht ein herzlicher Dank an Bettina und Thomas Weigand, die diese vorbereitet haben. Außerdem danken wir unseren Jugendwarten Alexander Nowak und Melissa Schlaug sowie unseren Betreuern Manuel Burkhardt, Lukas Hofer und Felix Hofmann für ihre tolle Unterstützung an diesem Wochenende.

Lukas Zwack und Corinna Arnold

Übergabe Notfallrucksack an BRK 2018

ABENBERG - Für die umfangreiche Unterstützung beim 150 jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Abenberg 2017, bedankten sich deren 1. Vorsitzende Bettina Weigand, zusammen mit dem 1. Kommandanten und Kreisbrandmeister Jens Meyer, sowie dem 2. Vorsitzenden Thomas Riepel, beim Bereitschaftsleiter Abenberg des Bayrischen Roten Kreuzes Marco Windisch mit der Übergabe eines Notfall-Rucksackes. Die Übergabe erfolgte am Abenberger Feuerwehrhof am 19. Juli.

   

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